Jesus und die Pharisäer: Ein Spiel in der Hölle (Markus 3: 6)

In Markus 2: 1 – 3: 6 lesen wir fünf aufeinanderfolgende Geschichten über den Konflikt Jesu mit den Pharisäern. Zusammen mit den Menschenmassen, die von seinem heilenden Dienst profitieren wollen, folgen die religiösen Führer Jesus in Galiläa. Die Menschenmengen sind da für die Wunder: Jesus bietet zu Hunderten eine kostenlose medizinische Versorgung der Kranken an. Die Pharisäer sind da, um Beweise zu sammeln: “Einige von ihnen suchten nach einem Grund, Jesus anzuklagen, also beobachteten sie ihn genau” (Markus 3: 2). Und als wir zu Markus 3: 6 kommen, haben die Pharisäer vollendet ihre Mission. Sie haben jetzt eine eindrucksvolle Liste von “Sünden”, begangen von Jesus und seinen Jüngern: – Jesus vergibt Sünden. Dieser Anspruch auf die Gottheit ist Blasphemie (Markus 2,7).
– Jesus ‘Geselligkeit mit Steuereintreibern und Sündern ist eine widerliche Darstellung von Schuld durch Assoziation (Markus 2:16).
– Jesus fastet nicht; Welcher fromme Jude fastet nicht zweimal pro Woche? (Markus 2:18).
– Jesus verletzt rabbinische Traditionen, indem er Getreide (Mark 2: 23-24) und heilende Menschen (Mark 3: 5) am Samstag, beide Formen von “Arbeit”, die Verletzungen ihrer Auslegung des Sabbatgesetzes des Alten Testaments sind, verletzt Die Pharisäer sind wütend auf Jesus. Wie wütend? Nach dem fünften Ereignis, bei dem Jesus am Sabbat einen Mann mit einer verschrumpelten Hand heilt, “gingen die Pharisäer hinaus und begannen mit den Herodianern zu streiten, wie sie Jesus töten könnten.” (Markus 3: 6) .Für die ersten beiden Kapitel des Evangeliums von Markus haben wir einen erstaunlichen Bericht über den Dienst von Jesus in Galilei. Er heilt Menschen aller körperlichen Leiden, von einem einfachen Fieber (Mark 1,30-31) über Lepra (Mark 1,40-42) bis zur Lähmung (Mark 2,1-12) bis zur Deformierung (Mark 3: 1-5). 5). Nicht nur das, er hat auch Dämonen ausgetrieben und Menschen aus einem Leben satanischer Unterdrückung befreit (Markus 1: 25-27). Tag für Tag verbringt Jesus unzählige Stunden damit, den Menschen zu lehren und zu predigen. Wahrlich, er ist nicht gekommen, um gedient zu werden, sondern um zu dienen (Mk 10,45). Und doch sind die Pharisäer jetzt bereit, Jesus zu töten. Wie kann das sein? Warum der bittere Groll und der mörderische Hass? Was hat Jesus getan, um solch eine Reaktion zu erwecken? Sicherlich sind es nicht die Wunder. Wer kann einen Mann dafür kritisieren, dass er den Menschen so geholfen hat wie Jesus? Und selbst wenn er nicht allen rabbinischen Traditionen gehorcht, wer tötet einen Mann, weil er nicht fastet und am Sabbat Getreide pflückt? Ich denke, diese Frage beantwortet man am besten, indem man genau hinsieht, was Jesus gesagt hat und nicht was er hat getan. Die Pharisäer waren bereit, Jesus wegen seiner Worte und nicht wegen seiner Taten zu töten. Was sagte er, dass das die Pharisäer so wütend machte? Er sagte viele Dinge, die unter ihre Haut gingen und ihre hartnäckigen Herzen durchdrängten. Jesus konfrontierte die Pharisäer mit ihrer Sünde. Er macht dies zunächst subtil, aber die Botschaft ist laut und klar. “Es sind nicht die Gesunden, die einen Arzt brauchen, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, um die Gerechten, sondern die Sünder zu rufen” (Markus 2,17). Die Pharisäer waren erfüllt von religiösem Stolz; Sie dachten, sie wären rechtschaffen, aber Jesus verurteilt sie später, weil “du äußerlich den Menschen als gerecht erscheintst, aber innerlich bist du voller Heuchelei und Schlechtigkeit” (Matthäus 23:28). Der Gottmensch hasste Heuchelei und die Pharisäer waren voll davon. In Matthäus 23, nur wenige Tage bevor Jesus gekreuzigt wird, verkündet er das Urteil über die Pharisäer, indem er sie nicht nur einmal, sondern sechs Mal “Heuchler” nennt! Er bezeichnet sie auch als blinde Führer, blinde Narren, weißgetünchte Gräber und Kinder der Hölle, die voller Gier und Zügellosigkeit sind. Offensichtlich haben diese Anklageschriften das Feuer, das in ihren Herzen gegen Jesus brannte, nur noch verstärkt. Anstatt sich als Sünder zu sehen, die Buße brauchen, wurden sie noch entschlossener, ihn loszuwerden. Jesus behauptete, Gott zu sein. Der Sohn Gottes verkündet seine Gottheit wiederholt in den Evangelien. “Der Menschensohn hat die Vollmacht auf Erden, Sünden zu vergeben” (Markus 2:10). “Der Sohn des Menschen ist der Herr selbst des Sabbats” (Markus 2:28). Diese Aussagen sind klare Proklamationen der göttlichen Natur Jesu Christi. Die Pharisäer sahen die Wunder, weigerten sich aber, sie als unverkennbaren Beweis für die Gottheit Jesu zu akzeptieren. Stattdessen kamen sie zu dem unglaublich unlogischen Schluss, dass Jesus seine Macht vom Teufel bekam. “Er hat einen bösen Geist … Durch den Dämonenfürsten vertreibt er Dämonen” (Markus 3:30 und Markus 3:22). Der Konflikt zwischen Jesus und den Pharisäern demonstriert den tödlichen Virus des Stolzes und der Selbstgerechtigkeit. Wenn wir uns selbst nicht als unheilbar kranke Sünder sehen, die dringend spirituelle Heilung brauchen, werden sie unsere Herzen für die Wahrheit blind machen. Und das Versäumnis, Jesus als Gott zu sehen, ist das tragische Ergebnis dieser Blindheit.

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